more to know – less to care

So ein geiles Video hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Jede Kamereeinstellung, die Effekte … alles derbe 80′s! :D geil. Dendemanns neues Video – Stumpf ist Trumpf:


Dendemann – Stumpf ist Trumpf 3.0

Dendemann | MySpace Music Videos

if the monsoon opens his holy gates and every continual trickle leaves a scar without purpose. the flying bullets of common life burst the skin as an everydays occurrence. his manner of absorption seems like the desperated journey of a disoriented bird. searching for his far destinated paradise -lost in the deepest horizon.

Die Undurchdringbarkeit, welche in dem gekachelten Raum durch den mehr und mehr aufsteigenden Nebel erzeugt wird, zaubert ihm ein unterschwelliges Lächeln auf seinen Mund. Welch eine Ironie das gerade der Ort seiner Zuflucht ihm arrogant ein metaphorisches Spiegelbild vor die Augen hält.

Sein verzeifelter Versuch die Erinnerung wieder aufleben zu lassen endet schneller als er jemals gedacht hätte. he even forgot completly since when this all started – but today he feels confident even more.
Jeder – und sei es auch noch so kleiner – Baustein seiner mühselig erbauten Mauer, errichtet aus jeglicher Energie welche Ihm geblieben war, ist es wert gewesen aufgestellt zu werden.

Doch selbst für den massivsten Wall ist es aussichtslos gegen solch einen energischen Angreifer zu bestehen.

Not every war is worth it, without an architect

but maybe verzeiht die Schönheit der Chance termingerecht.

sven windhorst 27.02.2010

Jeder der von sich denkt er könne viel Dünpfiff reden – und da schließe ich mich deutlich mit ein – muss ehrenvoll den Hut vor Helge Schneider nehmen. Was für eine hoch intellektuelle, sinnlose Scheisse (:

Zu sehen ist Helge Schneider unregelmäßig, Nachts auf RTL, SAT-1, n-tv, VOX oder ARTE. Die Sendungen laufen i.d.R. unter der Bezeichnung “10 to eleven”, “PrimeTime-Spätausgabe” oder “News & Stories”. Produziert von dctp Interviewt Alexander Kluge fiktive persönlichkeiten wie beispielsweise Abrissunternehmer Borovsky oder Dr. h.c. Hartmut Harr.

Für die ungeduldigen: Das “Interview” geht ab 1:04 los

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In letzter Zeit gelesen und für pädagogisch wertvoll empfunden:

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paybackFrank Schirrmacher - Payback – Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen


fermat

Simon Singh & Klaus FritzFermats letzter Satz – die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels

retter

John WrayRetter der Welt

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R.E.M. – Live at the Olympia in Dublin

Front

This is not a show!” Nein, vielmehr eine öffentliche Probe. Oder einfach “die kürzeste Tour, die wir je gespielt haben” (Stipe).

Eine geile Zeitreise (1980-2007) durch viele abwechslungsreiche Tracks der US-Rocker aus Athens/Georgia.

Hätte’ nicht gedacht das bei dem Kater noch so ein gutes Ergebnis dabei rauskommt. Vielleicht sollte ich wirklich ein Mode-Label gründen (:

Das erste Foto ist aus meinem Fuerteventura Urlaub 2007 (OFFLINE), das zweite stammt aus meinem letzten Türkeibesuch 2009. Programm wie immer: Photoshop CS 4.

etwas älter…aber immernoch gelungen:

Ein Besuch beim Zahnarzt

Gerade als ich den Gedanken verdrängt habe, mich wie eine Opfergabe an einen heißhungrigen Aztekengott mitten im Urwald des Südpazifischen Inselstaates zu fühlen, wurde ich aus meinem Tagtraum erweckt. Ein eiskalter Strahl von Lauten und Pausen wurde mir in den Nacken getragen, welcher sofort meinen Angstschweiß auf der Stirn zum erfrieren brachte. Dieser zarte Kuss des Windes hallte noch lange in meinen Ohren:

„Haallllooohooo, ……………ich bin Larissa“

Dieses Stöhnen – ganz im Stil einer DSF-nach-Null-Uhr-Ruf-An-Werbung  – brachte in mir sofort die wildesten Assoziationen hervor. Sommer, Sonne, Bier, nackte Weiber, noch mehr Bier und noch viel mehr nackte Weiber. In Gedanken lief ich bereits Hand in Hand mit meiner brasilianischen Schönheit am Strand – ihre Brüste hüpfend zum Takt der chillig im Hintergrund laufenden Musik – dem Sonnenuntergang entgegen.

Voller Erwartung drehte ich langsam meinen Kopf und würdigte den sich meinen Blicken streifenden Todeswerkzeugen keine Aufmerksamkeit. Gleich geht das Tor auf und da wird Sie stehen, mein Herzblatt, mein Eine Million Euro Gewinn bei Günter Jauch, mein Sechser im Lotto, mein Plastikhelikopter vom Entenangeln auf der Kirmes, meine Number One!

Da flog Sie also, meine Seifenblase voller Hoffnungen und Träume. Getragen vom Wind versuchte Sie allen auftretenden Hindernissen im Stile eines Parkourläufers auszuweichen. Doch gegen den sich immer näher kommenden, heißen Asphalt konnte auch Sie sich nicht wehren. Wie ein Regentropfen zerplatze Sie an den harten Kanten des rauen Bodenbelages.

 In Bruchteilen einer Sekunde waren meine kühnsten Träume von Palmen, Sonne, Strand und jeder menge halbnackter Frauen passé. Die geile Larissa mit den schön hüpfenden Brüsten im Takt der Musik, entpuppte sich als „Hallo, ich bin die geile Biggi und arbeite aufm Bau“.

Wie konnte Sie mir nur so etwas antun? Was habe ich ihr getan das Sie so mit mir gespielt hat? Ich fühlte mich wie ein halb aufgegessener Apfel der rücksichtslos in den von Schimmel und Pilz übersäten Mülleimer im Stadtpark geworfen wird – ohne einen Gedanken daran zu verschwenden wie sich das kleine Geschöpf der biologischen Frohnatur fühlen wird. Während ich versuche wie ein verängstigtes kleines Rehkitz, welches im strömenden Regen durch das frische Herbstlaub irrt, meine Gedanken zu sortieren, betritt mit selbstsicheren Schritten auch schon der Henker den Raum – wenigstens er versucht mich nicht zu täuschen und strahlt voller Selbstdarstellung den reinen Tod aus.

…(not) to be continued

Er wusste nicht wieso, er wusste nicht warum. Unter normalen Umständen hätte er sich nie getraut auch nur ansatzweise an so ein gräßliches – an Grausamkeit nicht zu überbietendes Vergehen zu denken. Doch heute war kein normaler Dienstag, wenigstens da war er sich sicher. Langsam musste er sich damit abfinden das sein Werk nicht den gewünschten Schalter umgelegt hat. Wie gern wollte er sich von den quälenden Lasten befreien, wieder leben. Das quietschen seiner gummierten Schuhsohlen hallte unüberhörbar durch die verlassenen Gänge des Queenswich-Building in der 44ten Straße. Getrieben vom eisigen Wind schließt sich hinter ihm das Tor zur Hölle. Seine Schuhe durchdringen leise den frischen Schnee auf dem Asphalt. Es war vollbracht, doch das Ende schien erst der Anfang.

Wie ein Beschützer schmiedet sich der weiche Nachtwind wärmend um deinen gesamten Körper. Das sternklare Himmelszelt begleitet deinen schweifenden Blick und das immer wiederkehrende rauschen des Meeres läßt dich erwartungsvoll auf die nächste, Fuß umschliegende Laune der Weltmeere hoffen. Das Lichterspiel am reflektierenden Horizont entkoppelt dich entgültig aus dem sich stetig wiederholenden Alltag und bringt deinen Träumen neuen Aufschwung. Behutsam lößt sich die erste Träne aus deinen Augen und bahnt sich ihren Weg entlang deiner weichen Wange hinunter zu deinem süßen Mundwinkel. Dein Herz driftet langsam vor sich hin und dir wird bewusst, du bist frei.

Innerhalb des von außen dreckig und einbruchsgefährdet wirkenden Motels an der 88ten Straße fühlte John sich genauso wie der Besitzer es gewollt haben musste: Angewiedert und verekelt. Der ohrenbeteubende Lärm sowie Gestank der angrenzenden Verbrennungsanlage taten ihr weiteres um das “Stay-Out!” Image der Absteige zu unterstreichen. Doch all das sollte John nicht ablenken. Sein Auftrag war klar. Die Mühen jedoch, gegen die stetig ansteigende Aufgeregtheit anzukämpfen, wurde nicht sonderlich belohnt.

“Room 43″ las er gedankenverloren an der soeben vorbeiziehenden Tür. Noch drei Zimmer und er würde vor “Room 46″ stehen und nicht wissen was Ihn erwartet.

Die sinnlose Rotation des gegen die Hitze ankämpfenden Deckenventilators drückte die gesamte Monotonie des groß und verlassen wirkenden Raumes aus. Unter quälenden Schmerzen öffnet John langsam seine geschwollenen Augen und starrt an die Decke. Wie konnte er nur so naiv sein? Unzählige Male hatte er so eine Situation geprobt und nie auch nur eine Sekunde gezögert. Doch nun, als es drauf an kam, hatte er versagt.

Du wirst müde. Ganz behutsam verlangsamt sich dein Atmen auf das Mindeste. Wie ein sehnsüchtig aufeinander wartendes Liebespaar schmachten deine Augenlieder nach ihrem Gegenüber. Dann ist es endlich soweit. Nach viel zu langer abstinenz kommen sich beide wieder näher und verfallen in tiefer Verbundenheit. Deine Neuronen beginnen ihr Tempo zu drosseln und lassen dich aufsteigen in das Land der Hoffnungen und Illusionen. Voller Lebenslust saugst du die pure Energie in dich hinein, genießt den Moment der absoluten Freiheit. Es ist geschafft. Du schläfst.